Barocke musikalische Gemälde für ein sitzendes Publikum
Vor dreißig Jahren entschied Daan Stuyven, dass Genres keine Rolle spielen. Seitdem macht er seine eigene Art von Musik - Pop Noir, Indie-Rock, Elektro, Country, Balladen - und ignoriert fröhlich die Grenzen dazwischen. Was all seine Songs gemeinsam haben: melancholische und humorvolle Texte voller visueller Metaphern und ein nicht zu stoppender Drang, sie in fast barocke musikalische Gemälde zu gießen.
In Crooner macht er das zu dritt. Daan hinter dem Flügel oder der Gitarre. Isolde Lasoen - 25 Jahre seine feste musikalische Muse - auf Vibraphon, Schlagzeug, Trompete und Engelsgesang. Und der virtuose Jean-François Assy auf seinem atypischen Cello - bekannt von Alain Bashung und Yann Tiersen. Intimer Saal, sitzendes Publikum, die Geschichten hinter den Texten. Theatralisches Kabarett voller Emotion und Ekstase.
Wie Simple verpasst: dies ist die Fortsetzung. Mit neuem Vinyl und neuen Songs dabei. Und mit Daan, wie er am liebsten ist: nah.