Im unter Superlativen bedolven Buch De Jaren (2008) von Nobelprijswinnares Annie Ernaux überschaut die Schriftstellerin ihr Leben zwischen 1941 und 2006. Geskizziert gegen das Canvas einer verändernden Zeitgeist liefert das nicht nur ein beeindruckendes Frauenporträt auf, sondern auch ein äußerst erkennbares Bild der nachkriegszeitlichen westlichen Geschichte. De Jaren wird auch auf Theater ein Fest der Erkennung. Eine beeindruckende, intergenerationelle Besetzung wird Gestalt geben an den weiblichen Hauptcharakter: Viviane De Muynck, Els Dottermans, Carine van Bruggen und Kiana Porte. Für die Musik zeichnet anstürmendes Talent Hendrik Lasure, der flüssig schaltet zwischen moderner Jazz und alternativer Popmusik.