Luc und Geert stehen Ende der neunziger Jahre - auf dem Höhepunkt des belgischen Tech-Booms - als visionäre Gründer an der Spitze eines Imperiums. Bis sie erfahren, dass innerhalb von 24 Stunden die Nachricht über ihren Betrug bekannt werden wird und ihr Sprachtechnologieunternehmen untergehen wird. Ihr letzter Tag in Freiheit wird zu einer stürmischen Suche nach Erlösung bei Investoren, Familie und Freunden, bei der sie entdecken, was wirklich zählt. Es darf eigentlich nicht gesagt werden, aber die Geschichte des neuesten Films von Anke Blondé („Juliet“, „The Best of Dorien B.“) riecht doch sehr nach dem spektakulären Aufstieg und Fall des Technologieunternehmens Lernout & Hauspie. Das Drehbuch wurde von Angelo Tijssens geschrieben, der bereits für seine Drehbücher für Erfolgsfilme wie „Girl“, „Close“ und „Julian“ ausgezeichnet wurde. Auch „Dust“ ist auf dem besten Weg, international ein Erfolg zu werden, denn der Film wurde für einen Gouden Beer in Berlin nominiert: Es ist seit 1981 - mit „Vrijdag“ von Hugo Claus - her, dass wieder ein flämischer Film im offiziellen Wettbewerb des Festivals war. Porträt zweier ur-flämischer Unternehmer hat internationale Klasse. De Morgen ****