Het Belgische experimentelles Pop-Trio Sergeant brachte ihr neues Album Symbols auf Stroom heraus und wurde prompt vom Musikblog Pitchfork aufgegriffen. Ihre Live-Auftritte entfalten sich wie ein schwüler Fiebertraum.
Klein Volk baut mit naiven Klängen und leichtfüßigen Melodien spielerisch mäandernde Kompositionen mit einem ausgeprägten Vintage-Gefühl. Fröhlich, aber im Schatten ein leichtes Gefühl von Unbehagen. Ein abenteuerliches Double Bill aus dem belgischen Underground!
SERGEANT
Sergeant macht Musik, als ob sie mit Filmmaterial arbeiten würden. Tonspuren werden geschnitten, aufgeteilt und in einem Wirbelwind unerwarteter Wendungen wieder zusammengefügt. Das Trio besteht aus dem Filmemacher/Komponisten Benjamin Cools, dem suchenden Sänger Ferre Marnef und dem Sonic Surfer Geraldine Vanspauwen. Zusammen finden sie eine delikate Balance zwischen den rauen Kanten von Post-Punk, dem motorischen Drive von Krautrock und unvorhersehbarem Pop.
Nicht verwunderlich, dass Sergeant ein Zuhause bei Stroom fand, dem eigenwilligen Plattenlabel von Ziggy Devriendt aka Nosedrip. Ihr neues Album Symbols (2024) passt perfekt zum freien und experimentellen Wind, den das Label durch die belgische Musik wehen lässt. Genau wie Milan W’s ‘Leave Another Day’ – ebenfalls auf Stroom – fand Symbols seinen Weg zum führenden Musikblog Pitchfork, eine Ehre, die nur sehr selten einem belgischen Act zuteilwird. Symbols ist daher ein Leckerbissen für musikalische Abenteurer, die Bands gerne außerhalb der Linien malen sehen.
Live spielt Sergeant zudem mit allen Bremsen los: als ob sie einen schwülen Fiebertraum in Gang setzen, der weitergeht, selbst wenn der Weg verloren scheint und niemand mehr weiß, was das Ergebnis eigentlich hätte sein sollen.
KLEIN VOLK
Klein Volk zielt auf Qualität vor Quantität. Sieben Jahre nach ihrem Debüt Gulden Onversneden brachte das Trio Anfang des Jahres ihr zweites Album In Weelde Verbrast heraus. Es ist eine Hommage an Reflexionen über das tägliche Leben in Zeiten von durchtriebenem Ernst, bestehend aus naiven Klängen und leichtfüßigen Melodien.
Mit der Hilfe von Synths und Gitarre baut Klein Volk spielerisch mäandernde Kompositionen mit einem ausgeprägten Vintage-Gefühl: Fröhlich, aber im Schatten ein leichtes Gefühl von Unbehagen, als ob man sich einen alten Zeichentrickfilm auf einer rauschenden Bildröhre ansieht.
Klein Volk ist: Marie Baeke, Timo Bonneure und Wesley Buyse.