Die charakteristischsten Werke von Frédéric Chopin sind wahrscheinlich die 21 Nocturnes, die er zwischen 1827 und 1846 komponierte. Chopin führte dieses Genre, das von dem irischen Komponist John Field eingeführt worden war, zu einem unübertroffenen Höhepunkt. In diesen kontemplativen Klavierstücken, die sich an der nächtlichen Poesie von Novalis und Tieck orientieren, erforscht Chopin die Nacht ohne Worte. Über einer fließenden Melodielinie in der rechten Hand entfalten sich in der linken Hand raffinierte und technisch komplexe Begleitfiguren. Mit seinem zarten Anschlag und seiner subtilen Musikalität versteht es unser Starcart Pavel Kolesnikov wie kein Zweiter, die Nacht mithilfe eines einfachen Flügels heraufzubeschwören.