Nach 25 Jahren treuer Dienste verliert Man-su seinen Job als Aufseher in einer Papierfabrik, als diese in amerikanische Hände fällt. Schon bald zeigt sich, dass das Finden neuer Arbeit viel schwieriger ist als erwartet, wodurch er und seine Familie gezwungen sind, ihren Lebensstil drastisch anzupassen. Nach einem weiteren gescheiterten Versuch beschließt Man-su, einen radikaleren Weg einzuschlagen, entschlossen, bei der nächsten Bewerbung als bester Kandidat hervorzugehen.
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Park Chan-wook (Old Boy, The Handmaiden, Decision to Leave) garantiert schon seine ganze Karriere lang herausforderndes, anregendes Spitzenkino — und mit No Other Choice ist das nicht anders. Schwarze Komödie, kinematografische Glanzleistungen und gesellschaftskritische Thrillerelemente (denk: Parasite) kommen alle zusammen in diesem wirbelnden Cocktail aus Absurdismus, Rache und Gewalt, mit der zentralen Frage, wie weit wir gehen würden, wenn wir (denken), dass wir keine andere Wahl mehr haben. Auf Festivals kam der Film bereits sehr gut an (beim Filmfestival von Toronto ging er mit dem internationalen Publikumspreis nach Hause), und inzwischen prangt er auch stolz auf der Oscar-Shortlist für Beste Internationale Film.