Drama, Maja Ajmia Yde Zellama, 84’, Arabisch-Französisch-Niederländisch, 2025 Im Jahr 2021 stellte Maja-Ajmia Yde Zellama ihren Kurzfilm Okht Elmarhoum vor, über ein junges Mädchen, dessen älterer Bruder stirbt, woraufhin sie bei seinen Freunden Unterstützung sucht. Diese Thematik vertieft die Brüsseler Regisseurin in ihrem kompromisslosen Langfilmdebüt Têtes brûlées , einem zurückhaltenden Drama, das seine Weltpremiere auf der Berlinale feierte und dort eine lobende Erwähnung der Jury im Wettbewerb Generation 14plus erhielt. Die zwölfjährige Eya wird plötzlich mit einem unermesslichen Verlust konfrontiert, nachdem ihr großer Bruder Younès unerwartet stirbt. Sie findet Trost in Religion, Ritualen und der Anwesenheit von Freunden und Familie, muss sich aber vor allem auf all ihre Kreativität und Resilienz stützen, um diesem Verlust einen Platz zu geben. Ein zärtliches und nuanciertes Porträt eines Trauerprozesses, das dem Begriff „Young Adult“ eine radikal neue Bedeutung verleiht. (FFG)