True Crime: historischer Krimi-Rundgang durch Aalst
Sa., 24. Okt. 2026 · 13:30
Utopia, Aalst
€3
Was verstehen wir unter dem Wort 'Verbrechen'? Wikipedia beschreibt es wie folgt:
"Verbrechen ist das Brechen des Gesetzes, das zu einer Verurteilung durch einen Richter führen kann. In België verwendet man dafür das Wort Straftat. Der Begriff kann weit als eine strafbare Handlung oder ein Delikt definiert werden. Der Begriff hat je nach Land eine unterschiedliche juristische Bedeutung. In Nederland wird der Begriff seit 1886 nicht mehr im juristischen Sinne verwendet. In België ist Verbrechen zwar ein strafrechtlicher Begriff, der für die schwersten Straftaten steht, während 'Vergehen' und 'Übertretung' die zwei leichteren Kategorien sind. Verbrechen wird auch als Synonym für Kriminalität verwendet. Derjenige, der sich eines Verbrechens schuldig macht, wird als Verbrecher oder Krimineller bezeichnet."
Mord, Diebstahl, Betrug, Hochstapelei, Erpressung, Sexualstraftaten und so weiter gehören zur dunklen Seite der menschlichen Geschichte. Diese Fakten haben den Menschen über die Jahrhunderte hinweg geprägt, und es sieht leider nicht danach aus, dass zukünftige Generationen davon verschont bleiben werden.
Im Stadsarchief Aalst werden innerhalb des Polizeiarchivs Protokolle aufbewahrt, die gegen kleine wie große Verbrecher erstellt wurden: von Wildpinklern bis zu leidenschaftlichen Mördern, von Landstreichern bis zu Industriellen und Bankiers.
Louis Paul Boon fand in diesen Archiven die Inspiration für De Zwarte Hand oder den Anarchismus des neunzehnten Jahrhunderts im Industriestädtchen Aalst (1976) und Das Jahr 1901 (1977). Für uns bildeten sie die Inspirationsquelle für diesen Spaziergang.
Praktisch:
› Samstag, 24. Oktober 2026, zwei Sitzungen: von 13:30 bis 15:00 Uhr oder von 15:30 bis 17:00 Uhr
› 3 Euro / 0,6 Euro (UiTPAS zum Ermäßigungstarif) - Anmeldung ist erforderlich
› Ort: Stadtzentrum Aalst (Start und Ende des Spaziergangs auf dem Utopiaplein)
› Richtalter: ab 16 Jahren