Die Musik von Madagaskar ist eine einzigartige Mischung aus uralten Traditionen, rhythmischem Reichtum und Einflüssen aus Afrika, Asien und Europa. Mit ihren warmen Klängen und ihrer fesselnden Energie erzählt sie von der Natur, der Geschichte und dem täglichen Leben.
Belamba lässt dieses musikalische Erbe auf entschieden zeitgenössische Weise wieder aufleben. Das Duo besteht aus dem Gitarristen Joël Rabesolo und dem Multiinstrumentalisten Tonny Randriamanantena (Sohn von Donné Randriamanantena du Ny Malagasy Orkestra), die traditionelle Instrumente wie Marovany, Valiha, Flöten und Perkussion mit Jazz- und Rockeinflüssen verbinden.
Joël Rabesolo ist bekannt für sein virtuoses Gitarrenspiel, bei dem Finesse, Improvisation und eine tiefe Verbindung zu den madagassischen Musiktraditionen aufeinandertreffen. Er war unter anderem Mitglied der Malagasy Guitar Masters und von Toko Telo, an der Seite des großen Gitarristen D’Gary.
Die Musik von Belamba ist gleichzeitig kraftvoll und raffiniert, verwurzelt in der roten Erde von Madagaskar und dennoch offen für die Welt. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen sie ein fesselndes Klanguniversum, reich an Geschichten, Emotionen und Rhythmen. Belamba nimmt das Publikum mit auf eine unvergessliche musikalische Reise.
Tonny Randriamanantena: Marovany, Valiha, Flöten, Perkussion, Gesang
Joël Rabesolo: Gitarre, Gesang
Ehemaliger Ballsaal des Staatsrates
Es gibt Orte, die man nur im Dreiteiler oder auf offizielle Vorladung besucht. Der Ballsaal des Staatsrates gehört dazu. Und doch laden wir Sie dieses Jahr zu einem einzigartigen Konzert in diese Brüsseler Schatulle voller Geschichte ein. Stellen Sie sich einen diskreten Palast im Herzen des Europaviertels vor, der zwischen 1858 und 1860 vom Architekten der Könige, Alphonse Balat selbst, errichtet wurde, einem Wunderkind, das den Wiederaufbau des Palais Royal und der Serres Royales de Laeken leitete.
Im Herzen dieses meisterhaften Herrenhauses befindet sich ein ehemaliger Ballsaal, in dem man im letzten Jahrhundert tanzte und in dem man noch vor Kurzem unter einem XXL-Kristallleuchter während der Generalversammlungen beriet. Im Saal befinden sich zwei prächtige Wandteppiche, die die Geschichten und Legenden der wallonischen und flämischen Provinzen erzählen. Es gibt sogar einen kleinen Orchesterbalkon, wie ein Augenzwinkern an die Kammermusikkonzerte von früher. Le Marquis d’Assche hat dort gewohnt. Prinz Albert und Prinzessin Elisabeth auch. Die amerikanischen Botschafter haben sich dort abgewechselt. Für die Dauer eines Abends haben Sie das Privileg, in diese Höhle der Macht einzudringen, die sich normalerweise den Blicken entzieht. Eine seltene Erfahrung für ein Konzert, das mit Sicherheit aus dem Rahmen fällt.