Thomas hat Pech unterwegs: der Zahnriemen seines Autos ist gerissen, sein Handy ist leer und ein Gewitter ist losgebrochen. Es ist zudem spät. Das einzige Licht in der Nähe kommt von einer heruntergekommenen Snackbar am Straßenrand. Er geht hinein, um sich unterzustellen und um Hilfe zu suchen. Es ist kurz vor Ladenschluss. Die Bar ist leer bis auf einen Mann. Es stellt sich heraus, dass es Ruben ist, Thomas’ erster Geliebter.
Ruben ist betrunken. Beide Männer haben einander seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen. Während der Abend fortschreitet, wird deutlich, dass sie sich immer noch nacheinander sehnen. Aber es gelingt ihnen nicht, etwas zu unternehmen.
Was als Liebesgeschichte beginnt, entgleist zu einer spannenden schwarzen Komödie über Macht, Verlangen und die (Un)möglichkeit, sich wirklich zu verbinden. De Distributieriem legt offen, wie schwierig es sein kann, eine Verbindung herzustellen in einer Gesellschaft, die aus Blasen von Gleichen besteht.