Wie geht man mit dem Tod eines geliebten Menschen um? Was bedeutet es, in der Gegenwart der Abwesenheit weiterzuleben? Liegt Hoffnung in der Erinnerung, in den Künsten, in der Begegnung mit dem Anderen? Und ist jeder Abschied auch wirklich ein neuer Anfang? Nach dem fesselnden Misia macht das Ensemble Revue Blanche eine neue Vorstellung mit dem Audiokünstler Katharina Smets. Nenia – wörtlich „Lied für die Toten“ – hält die Mitte zwischen Konzert, Hörspiel und Klanggedicht. Componist Frederik Neyrinck schreibt eine brandneue Partitur nach Maß für dieses einzigartige Quintett. Dabei lässt er sich von Monteverdis Oper L’Orfeo inspirieren, über den mythischen Dichter-Sänger, der in die Unterwelt hinabsteigt, um seine Geliebte zurückzuholen. Katharina Smets, die vier Musiker und die Videokünstlerin Lise Bruyneel führen den Zuhörer durch eine magisch-realistische Welt zwischen Traum und Parabel, Dunkelheit und Licht. REVUE BLANCHELore Binon – Sopran Caroline Peeters – Flöte Kris Hellemans – Bratsche Anouk Sturtewagen – Harfe Katharina Smets – Audio, Stimme, Text Frederik Neyrinck – Komposition Lise Bruyneel – Video Katherina Lindekens – Dramaturgie Jannes Dierynck – technische Unterstützung Liesbet Termont - Übertitelung RE Antwerp – Kostüme Koproduktion: LOD muziektheater, Klarafestival, CC De Factorij. Mit der Unterstützung der Vlaamse Overheid Dieses Konzert wurde aufgrund von Umständen vom 3.04. auf den 24.10. verlegt. Die Ticketkäufer wurden kontaktiert.