Mare Madre ist ein poetischer Monolog über die schwierige Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Das Meer ist dabei mehr als Kulisse: Es wird zum Mitspieler. Es enthüllt seine Schatzkammer voller angespülter Artefakte und Lebewesen und reicht der Figur damit das, was sie braucht, um über persönliche und gesellschaftliche Themen zu sprechen: über das Verlangen, gesehen zu werden und das Recht, anders zu denken und zu leben, über Klima und Migration und über Schönheit und Zerstörung.