Warum dringt Kunst immer häufiger in den Bereich der Pflege ein? Wie kommt es, dass kulturelle Institutionen beginnen, die Verletzlichkeit zu hinterfragen?
Zwischen Diskussionen, Lesungen und Performances haben diese Begegnungstage das Ziel, die Reflexion über die Verbindungen zwischen Kunst und Pflege zu vertiefen – ein Feld, das heute viele Projekte zu erforschen und zu entwickeln suchen. Auch wenn bestimmte künstlerische Praktiken dazu beitragen können, Pflege zu leisten, tun sie dies nie isoliert, sondern immer in Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen. Ein Austausch wird auch der Professionalisierung von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung gewidmet sein. Während sich die Kulturpolitik fast zwanzig Jahre lang hauptsächlich auf die Zugänglichkeit konzentrierte, beobachten wir nun das Entstehen einer neuen Generation von Künstlerinnen und Künstlern mit spezifischen Bedürfnissen, die ihren Platz auf den Bühnen und in den kreativen Räumen voll und ganz einfordern.
Kopräsentation Kulturzentrum Bruegel
Mercredi 21. Oktober
Montag hinter den Kulissen
Camille Louis & Laurie Bellanca
Lecture → Maison Gertrude
Dans die Löcher der Immunität, die Gemeinschaft neu zusammensetzen
La Fabrique der trockenen Augen
Camille Louis & Laurie Bellanca
Performance → Kulturzentrum Bruegel
Jeudi 22. Oktober
Eine Aufmerksamkeit, die heilt
Begegnung → Maison Gertrude
Vendredi 23. Oktober
Von der Zugänglichkeit zur Professionalisierung
Emanzipationswege von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung
Begegnung → Théâtre National Wallonie-Bruxelles
Samedi 24. Oktober
Gertrude feiert ihr Fest
Führungen, partizipative Workshops, Tanzabend → Maison Gertrude
Programmation ausgebucht ab September 2026
Maison Gertrude - 23a, rue des Capucins - 1000 Bruxelles
Centre Culturel Bruegel - Rue des Renards 1F, 1000 Brüssel