Toen Wolfgang Amadeus Mozart 1781 nach München reiste für die Premiere seiner Oper Idomeneo, kam er dort in Kontakt mit Friedrich Ramm, dem Star-Oboisten der damaligen klassischen Musikwelt. Auf Wunsch von Ramm schrieb Mozart ein Quartett für Oboe und drei Streicher, in dem er die Oboe in all ihren Facetten und Möglichkeiten glänzen lässt.
In Mozartiade bringt Oboist Bram Nolf dieses wunderschöne Quartett, zusammen mit Dodici Corde, einem internationalen Streichtrio bestehend aus der amerikanischen Geigerin Karen Su (2024 Preisträgerin des Koningin Elisabethwedstrijd), der polnischen Bratschistin Monika Mlynarczyk und dem italienischen Cellisten Eduardo Tonietto.
Das Oboenquartett von Mozart wird in diesem Programm flankiert von einem Oboenquartett des Zeitgenossen und jüngsten Bach-Sohns Johann Christian Bach, einem wunderschönen Adagio für das Englischhorn (ebenfalls von Mozart) und der einzigen Bewegung aus einem unvollendeten Streichtrio von Franz Schubert.