Cummings and goings erweckt die Poesie von E. E. Cummings in einem intimen, beinahe rituellen Rahmen zum Leben. Acteur Josse De Pauw verleiht Cummings’ experimenteller Sprache eine Stimme, während Schlagzeuger Eric Thielemans mit suchenden Perkussionen und stotternden Grooves sowie Komponist und Pianist Kris Defoort mit seiner Mischung aus Komposition und Improvisation eine musikalische Landschaft erschaffen, die ebenso frei und grenzüberschreitend ist wie die Gedichte selbst. Drei einzigartige Künstler – sprechend, singend, spielend – fügen Cummings’ bahnbrechendem Werk ihre eigene Bedeutung hinzu. Die Aufführung wird als Konzert dargeboten, bei dem jeder Künstler Kopfhörer trägt, wodurch das Publikum das Gefühl bekommt, bei einer intimen Aufnahmesitzung anwesend zu sein: introvertiert, ausdrucksstark, resonant.