Beethoven ist 200 Jahre tot. Leve Beethoven! Auch wenn er schon tot war, bevor er geboren wurde, aber das ist… tja sein Leben, ein Kampf gegen den Tod. Peeters, De Schrijver, Miller und Van den Brande hauchen dem klassischen Komponisten wieder Leben ein. Auch wenn er das nicht mochte. Das Klassische. Er war eher modern. Damals. Revolutionär. Aber was gestern modern war, ist heute von gestern. Glücklicherweise wird er morgen auch noch da sein, denn Beethoven bleibt schön. Auch wenn er schon so lange tot ist. „Die meisten haben Angst, Mensch zu sein. Sie laufen ihr ganzes Leben lang mit demselben Gesicht herum. Deshalb gibt es Kunst. Darin werden wir echte Menschen. In Kunst und Krieg. Fallen die Masken ab.“ Ein Mann, der stur versucht, sein authentisches Selbst zu sein, verzweifelt auf der Suche nach Schönheit und Bedeutung. Ein gequälter Geist, ein großes Herz, ein kranker Körper. „Ich bin mit fast nichts zufrieden, ich finde es alles schlecht. Deshalb bin ich glaube ich so gut.“ Van Ludwig van Beethoven, Joris Van den Brande (Text), Damiaan de Schrijver (Regie), An Miller (Tourneuse de pages), Filip Peeters (Spiel), Sonista (Technik)