Für Autodidakt Alfa Mist ist Gefühl wichtiger als Perfektion. Es ist das Credo, das den Multiinstrumentalisten, Rapper und Produzenten seit seinem ersten Album ‚Nocturne‘ aus dem Jahr 2015 antreibt. Mit einer einzigartigen Mischung aus intimen Bedroom-Produktionen und üppiger Jazz-Orchestrierung als Markenzeichen ist er einer der fokussiertesten und gefragtesten Musiker des UK-Jazz. Alfa Mist arbeitete mit Jordan Rakei und Tom Misch zusammen und machte Beats für Loyle Carner. Daneben komponierte er Stücke für das Londen Contemporary Orchestra und überarbeitete Musik des Komponisten Ólafur Arnalds für das Jazz-Label Blue Note.\n\nWie viele seiner Altersgenossen, die in Ost-London aufwuchsen, war Grime die erste Liebe von Alfa Mist. Über UK-Rap und amerikanischen Hip-Hop entdeckte er die Jazz-Einflüsse und Samples in der Musik von Künstlern wie Blackstar, Madlib und J. Dilla. Er brachte sich selbst Klavierspielen bei und lernte, mit Musiksoftware zu arbeiten.\n\nMit seinem mellow, innovativen Urban Jazz mit alternativen Hip-Hop-Beats und poetischem Rap zeigt sich Alfa Mist auf Alben wie ‚Antiphon‘ (2017), ‚Structuralism‘ (2019) und ‚Bring Backs‘ (2021) als ein vielseitiger und aufregender Künstler, der jedes Mal mit etwas Neuem aufwartet. Oder wie er selbst sagt: „Music is the gift that will never stop giving because I am always trying to figure out something new.“ Entdecke einen der faszinierendsten Charaktere der Londoner Jazz-Szene vor dem Hintergrund des prächtigen Gruuthuse.