Prinses Nee! lebt in zwei Palästen: einen bei Mama und einen bei Papa. Sie sollte sich also zweimal zu Hause fühlen, aber so fühlt es sich nicht an. Jede Woche zieht sie hin und her, mit ihren Sachen, ihren Gedanken und ihren eigenen Regeln. Glücklicherweise gibt es auch 1 und 2, zwei besondere Figuren, die versuchen, sie nach Hause zu bringen.
In dieser verspielten Vorstellung machen Mona Lahousse, Jonas Leemans und Dimitri Leue ein Märchen aus dem Leben eines Mädchens mit geschiedenen Eltern. Mit viel Fantasie, Humor und Musik zeigen sie, wie groß Trauer manchmal sein kann, aber auch wie Trost und Spiel helfen können.
‚Sind hier noch Kinder anwesend, die jeden Tag mit einem goldenen Löffel Obstsalat mit frischem Obst aus der ganzen Welt essen, so fein geschnitten, dass ich nicht mehr kauen muss, und darüber dann eine Himbeercoulis gegossen und verziert mit drei exakt gleich großen Minzblättern? Nein! Natürlich nicht. Ihr dürft schon mal ein Butterbrot essen oder Cornflakes. Glückspilze!‘
Prinses Nee! zieht jede Woche um. Oder eher ‚verpalastet‘ wöchentlich vom Palast ihrer Mutter zum Palast ihres Vaters oder umgekehrt. Sie sollte zwei ‚Zuhause‘ haben, aber so fühlt es sich für sie nicht an. Sie ist kurz den Weg verloren. Zwei Männer versuchen, sie nach Hause zu bringen. Sie nennen sich 1 und 2, aber sie sind deutlich viel mehr.
‚Ich habe alles doppelt, damit ich nie etwas umziehen muss! Außer mein Tagebuch, das habe ich nur einmal. Ich war bei beiden meiner Paläste eine Socke los. Und dann wollten sie die andere wegwerfen, aber dann habe ich doch gesagt, ach nein! Das sind meine Wechselsocken. Die ziehe ich an, wenn ich vom einen Palast zum anderen gehe. Also jetzt habe ich sie an. Ihr seht das nicht, aber die linke kommt vom Mamapalast und die rechte vom Papapalast.‘
Mona Lahousse, Jonas Leemans und Dimitri Leue machen ein Märchen aus dem Leben eines Mädchens mit geschiedenen Eltern. Fantasie und Spielfreude sind nicht die Verpackung der Wirklichkeit, nein, sie schälen die aufgestaute Trauer und die unkontrollierte Wut weg, um zum Akzeptieren zu kommen.
‚Was sind eure Lieblingschips? Wenn ich das meinen Papa frage, dann sagt der: ‚Meine Lieblingschips sind viel. Viel Chips. Viel leckerer als wenig Chips.‘
Die Musik von Antoon Offeciers peitscht die ganze Geschichte auf zu einer swingenden Reise und die Kostüme von Katinka Heremans (De Maan) bringen Charaktere zum Leben, die du noch nie zuvor gesehen hast.
Credits: Spiel: Mona Lahousse, Jonas Leemans und Dimitri Leue
Tekst, Regie & Szenografie: Dimitri Leue
Kostuums: Katinka Heremans
Muziek: Antoon Offeciers
Foto: Peter Claeys
Reels und Trailer: Arn Van Wijmeersch
Een Produktion von Leue vzw
Realisiert mit der Unterstützung der Tax Sheltermaatregel des belgischen Gesetzgebers via Flanders Tax Shelter und CC De Klap Deurne