Die neue Version von Maison Chaos gibt einem ergreifenden Text seine ganze Kraft!
Als Künstlerin assoziiert mit dem Théâtre National, Joëlle Sambi ist Autorin, Slamerin, Afro-Feministin und LGBTQIA+-Aktivistin. Seit Jahren macht sie Poesie zu einem Werkzeug des Kampfes gegen alle Formen von Unterdrückung.
In dieser Performance im Dialog mit der Musikerin Sara Machine bietet sie
eine magnetische Präsenz von seltener Emotion. Bewaffnet mit ihrer prägnanten Schrift,
richtet sie einen langen Brief an “eine alte Freundin, eine liebe Schwester”, wie eine intime Erzählung, die bis in die Kindheit zurückreicht, bis zur Deflagration einer Vergewaltigung. Das Wort bricht mit Präzision hervor, ohne zu zögern, aber ohne jemals dem Voyeurismus nachzugeben, zwischen Schamhaftigkeit und der Notwendigkeit, das anzuprangern, was Gewalt dem Körper wie der Identität antut. Denn das Chaos mischt sich überall ein. Es schürft die Haut, es zerquetscht die Widerstände. Das macht weise Leute, skandiert sie. Gerettet durch das Schreiben, Joëlle Sambi dekonstruiert die Anordnung zur Resilienz, indem sie unsere Repräsentationen der Opfer durcheinanderbringt. Ihre Worte werden hier zu einer Kraft der Reparatur.
Die behandelten Erzählungen enthalten Referenzen zu sexistischer und sexueller Gewalt.
Joëlle Sambi ist Künstlerin assoziiert mit dem Théâtre National Wallonie-Bruxelles
Coproduction Théâtre National Wallonie-Bruxelles
En Zusammenfassung
Joëlle Sambi ist Autorin, Afro-Feministin und LGBTQIA+-Aktivistin.
Auf der Bühne dialogieren ihre Poesie und ihr Slam mit der Musik von Sara Machine.
In dieser Vorstellung richtet sie sich an eine enge Freundin.
Ihre Erzählung spricht von der Kindheit und einer sexuellen Gewalt.
Die Worte sind kraftvoll, sie verwandeln den Schmerz in Kraft.