All Things Sdban präsentiert Jazz Cats mit Kuna Maze Live Band + ᖴOᑌTᒪOOᔕ + ...
Mi., 30. Sept. 2026 · 19:00
Ancienne Belgique, Brussels
€20
Lefto präsentiert Jazz Cats Vol. 4 Diesen Herbst erscheint bereits Volume 4 der von Lefto (BE) kuratierten Albumreihe Jazz Cats. Sagen wir: die zuverlässige Kompilationsreihe, die als Gradmesser für das fungiert, was in der zeitgenössischen belgischen Jazzszene lebt. Wer einen Blick auf die Tracklists früherer Volumes warf, sah darin stets ein Zukunftsbild, mit Acts wie Tukan, Black Flower, BeraadGeslagen, ECHT! oder Glass Museum, die alle bei einem breiteren Publikum durchbrachen. Auch im Ausland lobt man diese Sammler. “The sheer stylistic breadth of the music is striking”, schrieb London Jazz Journal. Lefto: “I’m proud to help musicians and bands gain the exposure they deserve. The music collected for Jazz Cats Vol. 4 has a very distinct sound. Some tracks lean towards the more experimental side of jazz, which is exactly what I’m looking for: music that pushes the boundaries of what jazz can be. Jazz is a genre in constant evolution, adapting to its surroundings and expressing feelings that words cannot always describe.” Jazz Cats Vol. 4 - wieder mit wunderschönem Artwork des Brüsseler Künstlers/Muralisten Oli-B - kennt tolle Leute wie Ola Tunji, Helena Casella, KVR, Slagader, Aquiles Navarro und mehr. Als festiziellen Release-Auftakt präsentiert AB eine regelrechte Triple Bill mit auf dem Programm … Kuna Maze Live Band Der Brüsseler Produzent, Multiinstrumentalist und DJ Kuna Maze, aka Edouard Gilbert, kreiert einen einzigartigen Mix aus Jazz, Nu-Jazz, Broken Beat und House. Inspiriert von der blühenden britischen Jazzszene, bringt er Jazz als Ausgangspunkt zusammen mit Genres wie House und Dub, wobei er frei experimentiert und keine Grenzen scheut. Trotz dieser breiten Einflüsse bleibt seine Musik zusammenhängend und erkennbar. Hoewel Kuna Maze komponiert und produziert meist solo, tritt aber live mit Band auf. Humo in einer ****-Rezension über sein Album Layers (2025): “Smeuïge jazzfunk die ons testosteron aan de kook brengt”, sowie: “Wenn wir unsere Hausaufgaben nicht gemacht hätten, hätten Sie uns weismachen können, dass dieser Kerl die neue hippe Sensation aus New York war”. ᖴOᑌTᒪOOᔕᖴOᑌTᒪOOᔕ ist ein instrumentales Trio, das aus der Bratschistin Esther Coorevits (Nemø ensemble, Tourist LeMC), dem Bassisten Jonas Bruyneel (momoyo, Philemon) und dem Schlagzeuger Renaud Debruyne (Ronny Wondr, Mirek Coutigny) besteht. Bei ᖴOᑌTᒪOOᔕ passen sphärische Improvisationen auf der Bratsche wunderbar zu funky Basslinien und herausfordernden Grooves. Erwarten Sie überraschende Akkordfolgen, gewagte Tempowechsel und einen erfrischenden Sound, der die Grenzen der Genres dehnt. Der Bandname ist übrigens fehlerfrei geschrieben, und das im Gegensatz zu Songtiteln wie Verduaalpaal, Gevaarluk, Stormagtig of Leevendig. Lupo Spaccaro Hinter der fiktiven Figur Lupo Spaccaro (BE) verbirgt sich Multiinstrumentalist Pierre Spataro, ebenfalls Mitbegründer von Commander Spoon und bekannt für seine Zusammenarbeiten mit unter anderem Reinel Bakole und Kuna Maze. Mit seiner gleichnamigen Debüt-EP Lupo Spaccaro tritt der Mann nun aus dem Schatten. Starke musikalische Hilfe erhält er unter anderem von Shungu für die Produktion, Jeremy Debuysschere (Jean-Paul Groove) am Bass und Lorenzo Ola Kobina (Commander Spoon) an den Keys. Musikalisch beschreibt er seinen Sound als “blending electronic galaxies and hip-hop with futuristic funk and transcendent jazz” und als eine Kombination aus “the intergalactic jazz explorations of Sun Ra while echoing the futuristic sounds of Big Dada, Warp, and Brainfeeder”. (Und jetzt, wo Sie am Ende dieses Textes angelangt sind: Checken Sie unbedingt auch unser (John) Coltrane 100-Programm, anlässlich des 100. Geburtstags eines der einflussreichsten Pioniere der Jazzgeschichte.)