Geert-Jan, Pino, Jacques, Josse und Gerritje suchen elterliche Intimität und Autorität bei einander und in sich selbst. Sie reflektieren, protestieren, fantasieren, idealisieren und hinterfragen, was „Eltern“ bedeutet. Sie geben den Wünschen und dem Mangel des anderen eine Form. Nach und nach entdecken sie, wie sie selbst Eltern geworden sind, für sich selbst, für einander, sogar für ihre eigenen Eltern. Sie füllen die Leere auf, sehen, wie sie sich immer wieder neu formt, und finden Elternschaft in unerwarteten Dingen: im Licht, im Hund, in den Ritzen des Sofas, im Staub, der aus dem Staubsauger nach oben bläst. Mit dieser Vorstellung wollen sie ein Sicherheitsnetz bieten. Einen Ort für Gedanken, eine Berührung, einen Trost und ein Lachen, für jeden, der ohne Elternfigur aufwächst/aufwuchs.
Mit „Ik denk dat het ouder heet“ macht das Kollektiv Modderspot (Mira Cole, Winter De Cock, Robbe Embrechts, Hanna Mensink & Seppe Somers) eine Theatervorstellung über Elternschaft. Die Gruppe kreiert eine absurdistische Welt, in der fünf Figuren zusammen in ihrer Fantasie auf die Suche nach dem „idealen“ Elternteil gehen.
Macher & Spieler Mira Cole, Winter De Cock, Robbe Embrechts, Hanna Mensink, Seppe Somers
Begleitung Jan Steen, Freek Vielen, Gina Beuk