Es verbindet und trennt. Es trägt Träume, Waren, Körper und Grenzen. Manche Menschen überqueren es aus Sehnsucht, andere aus Notwendigkeit. Das Meer ist nicht neutral. Manche bewegen sich frei, andere werden kontrolliert, zurückgehalten oder verschwinden auf dem Weg.
Während dieses Tischgesprächs erkunden wir, was Bewegungsfreiheit heute bedeutet. Wer bekommt den Raum zu gehen, sichtbar zu sein, Risiken einzugehen, einen neuen Weg zu bahnen? Und was passiert mit denen, die sich außerhalb der offiziellen Routen bewegen?
Von Polarregionen bis zu Migrationsrouten, von Motorradfahrten bis zum öffentlichen Raum: zusammen mit drei Gästen diskutieren wir Bewegung als Wunsch, als Überleben und als eine Form von Widerstand. Sie greifen auf persönliche Erfahrungen zurück, während sie gleichzeitig die breiteren Strömungen unserer Zeit untersuchen: Klima, Grenzen, Sichtbarkeit, Kontrolle und die Frage, wer sich in einer Welt, die zunehmend abgegrenzt wird, frei bewegen darf.
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Mit:
Trui Hanoulle (Baby Boomer): Autor von Baanbrekers, Motorradreisender und Geschichtenerzähler von Menschen, die Grenzen überqueren.
Lien De Ruyck (Millennial): Polarforscher und Autor, spezialisiert auf extreme Expeditionen und Navigation in unwirtlichen Landschaften.
Ariana Giraneza Birekerho (Late Millennial): vom Flüchtling mit einem MA in Wirtschaftswissenschaften zum Antwerpener Stadtrat, spezialisiert auf Klimapolitik.
Moderatoren:
Sofie Verhalle (Gen X): digitaler Stratege, Kommunikationsberater und Moderator.
Marijn Achten (Gen X): Gründer, Vorsitzender und Porträtfotograf bei Cavalier Queer vzw. ...
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