Lasse Vonck ist als junger Künstler von Presse und Publikum zum Wunderkind ausgerufen und bejubelt worden.
Dreißig Jahre später ist das nicht mehr der Fall.
Dass die Menschen ihn mit den Jahren vergessen haben, findet er ein zu tragendes Schicksal, aber er ist auf Abwegen; er sucht ein Ziel, Sinn.
An einem Frühlingstag ohne Glanz ist Lasse beim Erwachen derart von sich selbst entfremdet, dass er nicht mehr genau weiß, wer er ist.
Er kann sogar nicht mehr sprechen.
Confessie ist inspiriert von der zeit- und beispiellosen Geschichte De Gedaanteverwisseling van Franz Kafka. Es zeichnet ein Porträt des Menschen als stiller Protest.