Eine eindringliche Solo-Vorstellung, die schwierige Vater-Sohn-Beziehungen besprechbar macht.
Fesselnd – konfrontierend – absurd – entwaffnend – gesellschaftlich
Geen Kafka ist eine eindringliche Solovorstellung mit Live-Musik über die verletzliche Dynamik zwischen einem Vater und einem Sohn, inspiriert von Franz Kafka’s Brief an den Vater.
Kafka schrieb den Brief in einem Versuch, seinen Vater zu erreichen und in Worte zu fassen, was er nicht auszusprechen wagte: seine Angst, sein Gefühl, zu kurz zu kommen, seine Überzeugung, dass er kein “echter Kafka” war.
Ein Jahrhundert später wird diese Beziehung durch die Brille von heute neu betrachtet, in einer Zeit, in der Maskulinität, Führung und die Rolle von Männern - Vätern - in der Erziehung stark zur Diskussion stehen.
Das Ergebnis ist Geen Kafka: keine wörtliche Kafka-Adaption, sondern eine aktuelle, universelle Konfrontation, in der die Vaterfigur einfach deine eigene sein könnte.
Collectief Verlof ist bekannt dafür, schwierige Themen in energiegeladene, absurde und musikalische Vorstellungen umzusetzen, die das Verletzliche zugänglich machen.
Credits
Tekst und Spiel: Bart van der Heijden
Livemuziek: Lucas Heytens
Eindregie: Mokhallad Rasem
Tekstcoaching: Ellis Meeusen
Dramaturgie: Peter Anthonissen, Winter De Cock und Peggy Poppe
Scenografie: Erki De Vries
Met die Unterstützung von Perpodium und der Tax Shelter der belgischen föderalen Regierung, HET LAB, fABULEUS und Stad Leuven