1994. Kurt Cobain stirbt, die erste PlayStation liegt in den Läden und in einem kleinen flämischen Dorf werden vier Mädchen geboren. In ihrer Teenagerzeit helfen sie in Bowling Buffalo mit, mit dreißig arbeiten sie dort immer noch. Sie sind Teil des Interieurs geworden: Sie riechen immer noch nach „Teen Spirit“, spielen Crash Bandicoot in den Pausen und besprechen ihr Liebesleben zwischen Milchshakes und Zigaretten.
Als eine von ihnen plötzlich ankündigt, dass sie geht, entsteht eine Geschichte über Ambition, Loyalität und die Frage, ob man alte Träume ausgraben oder lieber ruhen lassen sollte. Jahrelang lebten sie in einer Art Zeitlosigkeit, unter dem sanften Licht der Bowlingbahnen und ihrer eigenen Vorstellungskraft. Jetzt, da jemand unerwartet die Idee der „Endlichkeit“ einbringt, fallen alle Kegel in Rekordtempo um.
„Bowling Buffalo“ ist eine Wildcard-Vorstellung von Compagnie Cecilia. Unter diesem Label unterstützt und produziert Compagnie Cecilia nicht-eigene Projekte, die eng an ihre formellen und inhaltlichen Säulen anschließen.
Spiel: Lien Thys, Hanne Timmermans, Annelore Crollet, Kiana Porte
Text, Regie: Daan Borloo
Regieassistenz, Dramaturgie: Noor Gielen
Szenografie: Eva Demulder
Szenografie, Lichtdesign: Gilles Pollak
Licht-, Sounddesign: Lasse Geudens, Jannes Dierynck
Kostüm: Louis Verlinde
Produktion: Compagnie Cecilia Wildcard
Koproduktion: PerPodium
mit der Unterstützung von: Theater Malpertuis, De Grote Post, c o r s o, De Klap, CC Sint-Niklaas, CC De Steiger, CC Hasselt, De Warande, Ter Vesten, CC De Werft, CC De Brouckere, Liers Cultuurcentrum, der Vlaamse Overheid, der Tax Shelter der Belgische Federale Overheid