Mit einem Laptop, einigen Familienvideos und der Kraft der Bühne besucht Agathe Yamina Meziani ihre Geschichte neu, von Lachen bis Emotion.
Als belgisch-kabylisch-griechische Künstlerin begibt sich Agathe Yamina Meziani auf die Erkundung eines Gebiets, das gleichzeitig nah und fern ist: die Kabylei, das Land ihres Vaters. Ausgehend von Familienarchiven und Erinnerungen, die sie im Laufe ihrer Recherchen gesammelt hat, baut sie eine persönliche Erzählung auf, in der das Gedächtnis zwischen Fiktion und Realität navigiert.
Kabylifornie erzählt von der Familie mit Humor und Selbstironie. Autofahrten, ungeschickte Witze, Momente des Schweigens... Die Künstlerin evoziert die väterliche Figur durch Anekdoten, die das Porträt einer nicht immer einfachen Beziehung skizzieren. Denn unter der scheinbaren Leichtigkeit kommen andere Schichten zum Vorschein, Erbschaften, die mit Gewalt und Ungesagtem belastet sind. An der Schnittstelle von Stand-up und Theater bietet Agathe Yamina Meziani eine Performance, die ebenso lustig wie berührend ist, über den Aufbau der Identität und die komplizierten Wege einer Versöhnung ohne Vergebung.
Die behandelten Erzählungen beziehen sich auf familiäre Gewalt und Suizid.
Zusammenfassend
Agathe Yamina Meziani erkundet ihre Geschichte durch ihre kabylische Herkunft.
Sie baut eine persönliche Erzählung auf, in der das Gedächtnis zwischen Fiktion und Realität navigiert.
Sie thematisiert familiäre Erbschaften, die mit Gewalt und Ungesagtem belastet sind.
Eine Performance, die ebenso lustig wie berührend ist.