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Annihilation Theater

Annihilation

Fr., 19. Feb. 2027 · 20:00
GC De Kriekelaar, Brussels
€12–20
„Wenn ich keine echten Antworten habe, dann deshalb, weil wir immer noch nicht wissen, welche Fragen wir stellen sollen. Unsere Instrumente sind nutzlos, unsere Methodik scheitert, unsere Motivationen sind egoistisch.“ – Extrait de Annihilation, von Jeff VanderMeer. Eine Biologin schließt sich einer Expedition zur Zone X an, einer verbotenen Zone, in der die Natur ihre Rechte zurückerobert hat und in der frühere Expeditionen mit Verschwinden, Wahnsinn oder Selbstmord endeten. Sie ist die einzige aus ihrer Gruppe, die zurückkehrt. Bei ihrem Wiederauftauchen wird sie unter Quarantäne gestellt und von einer anonymen Behörde befragt, die herausfinden will, was passiert ist. Aber diese Person, die aus der Zone X zurückgekehrt ist, ist eine andere als die, die dorthin geschickt worden war. Thomas Ryckewaert und die Performerin Ika Schwander adaptieren den Kultroman Annihilation de Jeff VanderMeer für das Theater – und erschaffen so ein Universum, in dem sich Horror, Science-Fiction und Ökologie vermischen. Auszüge aus Feldtagebüchern, Verhören, wissenschaftlichen Beobachtungen und Rückblenden bilden ein Labyrinth, in dem die Grenze zwischen Beobachter*in und Beobachtetem verschwimmt. Annihilation ist eine Klimafiktion für die Bühne. Ein Stück über den Moment, in dem die Natur uns beobachtet. • Thomas Ryckewaert (1979, er) ist Autor, Regisseur und Performer. Er studierte Biologie an der KU Leuven und Theater am Königlichen Konservatorium in Antwerpen. In seiner Arbeit entwickelt er eine visuelle und fesselnde Theatersprache, die zwischen Wissenschaft und Horror, zwischen Bibel und Pulp-Science-Fiction schwankt. Seine Arbeit ist von einer Faszination für Maßstäbe und Intelligenz angetrieben, die unsere Vorstellungskraft herausfordern – von Mikroben bis zur künstlichen Intelligenz, von schwarzen Löchern bis zu Vampiren. • Ika Schwander (1999, sie/ihm) ist eine französisch-niederländische Künstlerin, Regisseurin und Performerin, die in den Bereichen Film, Performance, Installationen und Zeichnung arbeitet. In ihrer Arbeit kombiniert sie Fiktion, Sachliteratur, digitale Mythologien und Themen wie Krankheit und Heilung, um die Widersprüche, den Druck und die Transformationen zu erforschen, denen ein Körper in der Krise ausgesetzt ist.
Weitere Termine
Fr., 19. Feb.Sa., 20. Feb.
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Veranstaltungsort
GC De Kriekelaar
Gallaitstr. 86, 1030 Brussels
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