Es ist ein Feld der Transformation, das Charly Ange Fogaroli mit seinen Weggefährten an Körpern, Stimmen und Klängen schmiedet... Ein Universum, getränkt von Horrorfilmen, durchdrungen von Subkulturen, in dem Einsamkeit, Exzess und kollektive Vibration koexistieren. Eine Ode an die Monster, die sich behaupten und entfalten, an ihre emanzipatorischen Mutationen. Die horrormäßige Ikonografie, die schwarze Romantik und die subkulturellen Ästhetiken bilden das Substrat von Cursed and Crossed. Hier kreuzen sich vielfältige, normabweichende Identitäten, die eher verstärkt als verborgen werden. Als Figur des Exzesses, des Zu-viel, des Überlaufens löst sich das Monster hier von seiner metaphorischen Funktion, um sich als physischer Zustand zu zeigen. Und so wird es zu „einer queeren Technologie: eine Art, Scham in Stärke, Melancholie in Volumen, Einsamkeit in geteilte Intensität zu verwandeln“, schlägt Charly Ange Fogaroli vor. Zwischen Spannungen und Diffraktionen, zwischen Stille und Entladungen skizziert sich eine Landschaft, instabil und faszinierend, ein lebendes Gemälde in Chiaroscuro, durchzogen von ungreifbaren Grenzen, bevölkert von fünf hybriden Präsenzen, ebenso vielen einzigartigen Beziehungen zu den Figuren des Horrors, vereint in einer rebellischen Gemeinschaft.