es versteht sich nicht von selbst (& andere Klatschgeschichten)
Do., 29. Okt. 2026 · 20:00
Kaaistudios, Brussels
€14–26
it doesn’t go without saying (& other gossips) ist ein Projekt von Alix Eynaudi und Elizabeth Ward in Zusammenarbeit mit dem Tänzer Ray Scheinecker. Während ihrer Performance fabulieren sie über das Erbe des amerikanischen postmodernen Tanzes, wobei sie insbesondere das Werk und die Erzählungen der Choreografin und Videokünstlerin Cathy Weis als Ausgangspunkt nehmen. Obwohl das Werk keine integrierte Audiodeskription enthält, liegt der Schwerpunkt auf der Klangkomposition von Paul Kotal – als eigenständiges Element, in dem Stimmen und lebendige Beschreibungen in Form von Interviews und „Gossips“ sich mit Archivierung, Zugänglichkeit und kollektivem Gedächtnis befassen. Ausgehend von der Idee, dass wir niemals alleine tanzen, schaffen eine Kleidungskollektion von Isabelle Edi und ein Lichtdesign von Lukas Kötz eine performative Landschaft, in der sich die Tänze als eine Reihe von Hommagen entfalten. • Alix Eynaudi tanzt, arbeitet und schreibt an der Schnittstelle von Handwerk und Chaos und umarmt ein (meist) freudiges Chaos. Sie arbeitet nie allein; jedes Ereignis, jede Recherche oder jede Einladung ist ein Vorwand, um Zeit mit Verbündeten zu verbringen – ein Netzwerk von Freundschaften, das unter der Oberfläche leuchtet, eine Welle des Staunens und der Unterstützung. Sie ist auf choreografische Begegnungen spezialisiert. Zu ihren jüngsten Werken zählen Death by Landscape, a concert (2024), Institute of Rest(s) (2023-2025) und it doesn’t go witout saying (2026). Ihre Arbeit wurde im MACRO in Rom, im Tanzquartier in Wien, im Kaaitheater in Brüssel, beim Festival far° in Nyon, bei Xing in Bologna, bei der Biennale di Venezia in Venedig, im Contemporary Art Centre in Vilnius, im brut in Wien, im Volkskundemuseum in Wien, bei den Wiener Festwochen in Wien und beim Festival Wonderfruit in Thailand präsentiert. Sie lebt in Wien. • Elizabeth Ward ist eine amerikanische Tänzerin und Choreografin und gelegentlich Outside Eye mit Sitz in Wien. Sie begann ihre Ausbildung an der School of the Atlanta Ballet und erwarb ihren Bachelor am Bennington College in Vermont, wo sie Kurse bei Cathy Weis und Dana Reitz besuchte. In New York wurde ihre Arbeit bei Danspace, Movement Research at Judson Church, AUNTS, the Chocolate Factory, Dixon Place und the Kitchen präsentiert. Elizabeth trat auch für Choreografen wie Yvonne Meier, DD Dorvillier, Rebecca Brooks, Linda Austin, Miguel Gutierrez, Heather Kravas und Cathy Weis auf. Seit ihrem Umzug nach Wien wurde ihre Arbeit von brut, WUK, TQW, Wiener Festwochen, ImPulsTanz und steirischer herbst präsentiert.