Construction ou nager • Aminata Abdoulaye Hama Adeline Rosenstein
Mo., 17. Mai 2027 · 20:00
Théâtre National Wallonie-Bruxelles, Brussels
Aminata hat gefragt, warum es so schwierig ist, mit weißen Freunden über Rassismus zu sprechen. Adeline hat gefragt, ob sie eine konstruierte Antwort will oder eher, dass wir gemeinsam schwimmen.
Das ist der Beginn von „Construction ou nager“, einem Dokumentartheaterstück über Rassismus, seine historische Herstellung, seine aktuellen Strukturen, seine Demontage. Aber wie dekonstruiert man das, worin man schwimmt? Aminata Abdoulaye Hama lädt Adeline Rosenstein zu einer theatralischen Reflexion über die Geschichte der Unterscheidung Schwarz/Weiß und über Strategien ein, um Rassismus heute zu begegnen. Auf der Bühne untersuchen fünf Performer und Autoren die Brüche und möglichen Allianzen zwischen verschiedenen Mobilisierungen: gegen Negrophobie, Islamophobie, geschlechtsspezifische Gewalt und andere Diskriminierungen, die sehr oft von den Kräften der weißen Vorherrschaft gegeneinander ausgespielt werden. „Construction ou nager“ versucht, bestimmte Misstrauen aufzunehmen, um klare Allianzen zu nähren, die auf Handeln ausgerichtet sind.
Dokumentarische Fragmente, Pop-Songs, historische Erzählungen, kritisches und daher humorvolles Denken werden aus zahlreichen Performances außerhalb der Mauern erarbeitet, um eine einfache, antirassistische, lesbare, hochgradig vermittelbare Form zu komponieren.
Coproduction Théâtre National Wallonie-Bruxelles
Coprésentation Kunstenfestivaldesarts
En Zusammenfassung
Wie kann man Rassismus verstehen und gegen Diskriminierungen kämpfen?
Diese Kreation versammelt Erzählungen, Dokumente, Lieder und Humor.
Sie erforscht die Geschichte des Rassismus und seine Auswirkungen heute.
Sie zeigt auch die Kraft der Solidarität angesichts von Ungerechtigkeiten.
Eine Einladung, gemeinsam nachzudenken und zu handeln.