4 Nominierungen für die Molières 2025, darunter für den besten Autor
Juni 1942, das Leben geht weiter in einem Pariser Stofflager.
Raymond Martineau, der Chef, der wirkt, als wäre er direkt einem Stück von Pagnol entsprungen, schafft es nicht, seiner Tochter seine Autorität aufzuzwingen. Seiner Frau übrigens auch nicht. Und dann ist da noch Joseph, sein jüngster Angestellter, dessen Vater Bretone ist, dessen Mutter aber Jüdin ist. Und schließlich gibt es noch Louis, seinen ältesten Angestellten, dessen neuer Freund ein Kollaborateur der schlimmsten Sorte ist. Aber abgesehen davon... Das Leben geht weiter.
Vom Lachen bis zu den Tränen, von zurückgehaltener Liebe bis zu unterdrücktem Hass, von roher Grausamkeit bis zu zärtlicher Menschlichkeit – alles in diesem Stück ist perfekt beherrscht, um die ungeschickten Schwächen einer Familie, von Freunden und Liebenden darzustellen. Diese fröhliche Mischung findet in einer Atmosphäre statt, die durch den Schatten des deutschen Adlers angespannt ist, der über diesem Keller schwebt, in dem man in dieser Nacht die Stoffinventur macht.
Eine fesselnde Geschichte zwischen Humor und Tragödie, getragen von einer Emotion, die in jeder Zeile durchschimmert.