April 1945. Auf der abgelegenen deutschen Watteninsel Amrum herrscht in den letzten Kriegswochen an allem Mangel. Der zwölfjährige Nanning muss als ‚Mann des Hauses‘ alles daransetzen, seine hochschwangere Mutter, seinen kleinen Bruder und seine kleine Schwester sowie seine Tante mit Nahrung zu versorgen. Trotz aller Entbehrungen fühlt sich das Leben auf der wunderschönen, windigen Insel fast wie ein Paradies an. Doch als der Frieden endlich anbricht, kämpft Nanning mit den Nazi-Überzeugungen seiner Eltern und den Gegnern auf der Insel.\n\n„Das nüchterne ‚Amrum, 1945‘ macht den Kriegshorror spürbar: nicht mit Panzern oder Maschinengewehren, sondern mit kleinen, grausamen Tableaus.“ ★★★½ - in Humo\n\n„Durchlebtes Coming-of-Age mit einem bittersüßen Rand.“ - in De Tijd