Sons Of The Culture Clash glaubt nicht an Schubladen. Es glaubt an Zusammenstöße.
Zusammenstöße zwischen Stilen. Zwischen Generationen. Zwischen analogem Chaos und digitalen Nervensystemen. Zwischen dem, was man zu hören glaubt, und dem, was tatsächlich aus den Lautsprechern kommt.
Mit Met Rudeboy und DJ DNA in den Reihen ist es verlockend, zurückzublicken. Verständlich. Aber starren Sie nicht zu lange darauf.
Nach mehr als hundert Shows unter der Flagge von Rudeboy Plays Urban Dance Squad, von Festivals wie Hellfest und Pukkelpop bis hin zu legendären Hallen in ganz Europa, beschloss die Band, dass es an der Zeit war, etwas Neues aufzubrechen.
So entstand Sons Of The Culture Clash: eine neue Formation, neue Lieder und eine erneuerte Hingabe an musikalischen Ungehorsam.
Die Zutaten klingen vielleicht bekannt. Das Ergebnis nicht.
Grooves, die hüpfen und beißen. Gitarren mit einer kurzen Lunte. Beats, die sich weigern, sich an das Schema zu halten. Und eine Stimme, die immer noch lieber die Lunte anzündet, als die Bedienungsanleitung zu erklären.
Kein nostalgischer Rückblick. Kein Museumsstück.
Kein Versuch, einen Moment zu reproduzieren, der bereits stattgefunden hat.
Neue Lieder überwiegen, aber einige Urban Dance Squad
Klassiker weigern sich immer noch, würdevoll in den Ruhestand zu gehen. Sie sind immer noch Teil des Sets, einfach weil sie immer noch genau dort treffen, wo sie treffen müssen.
Sons Of The Culture Clash greift den Geist der furchtlosen Kreuzbestäubung auf und schleudert ihn zurück in die Wildnis, wo Rock, Hip-Hop, Funk, Elektronik und alles, was sonst noch im Weg steht, ohne Erlaubnis miteinander zusammenstoßen dürfen.
Vielleicht klingt es wie etwas, das Sie wiedererkennen.
Bis es plötzlich eine scharfe Abzweigung zu einem Ort nimmt, den Sie überhaupt nicht kommen sahen.