„Arm Brussel / Rijk Beeld“ verweist auf ein Fotoprojekt des gemeinnützigen Vereins HoedGekruid, auf ein Buch von Geert van Istendael und auf eine literarische Radtour (17 km durch ganz Brüssel).
In „Arm Brussel / Rijk Beeld“ werden die großen sozialen Kontraste in Brüssel beleuchtet: von Armut und wachsender Ungleichheit bis hin zu den „reichen“ kulturellen und historischen Schätzen, mit Symbolen wie dem Atomium, eklektischem sozialem Wohnungsbau und verschiedenen Brüsseler Straßenbildern, die die komplexe Identität der Hauptstadt zeigen.
Das Projekt und die Bedeutung
Titel: „Arm Brussel / Rijk Beeld“.
Fokus: Der Kontrast zwischen der reichen, europäischen Fassade der Hauptstadt und der wachsenden Armut, Arbeitslosigkeit und sozialen Herausforderungen.
Form: Eine Kombination aus Text (Geert Van Istendael – Filip Van Zandycke) und Fotografie (Filip Van Zandycke).
Aktivitäten: Die Fotoarbeit von Filip Van Zandycke wurde in dem Buch „Arm Brussel“ (Ausgabe 2013) von Geert van Istendael veröffentlicht. Basierend auf diesem veröffentlichten Fotowerk wurde eine literarische Radtour / Wanderung (17 km) realisiert. Diese Radtour / Wanderung kann jeder auf eigene Faust unternehmen. Route, Infos und Videos finden sich über Google, wenn man den Titel „Arm Brussel / Rijk Beeld“ eingibt.
Beispiele für ein „reiches Bild“ in Brussel
Monumenten: Das ikonische Atomium (Symbol der Modernität) und historische Orte wie der Triumphbogen, der (R)abattoir, die Bank, Bozar und der Rathausturm, das Föderale Parlament, das (w)acht … über alles und jeden, immer und überall, und so weiter….
Historische Persönlichkeiten: Simon Vinkenoog liest am Ofen in ‚t Goudblommeke in Papier vor, ...
Was das Projekt zeigt
Brüssel ist eine Stadt der extremen Gegensätze: eine reiche Region innerhalb Europas, aber mit bitterer Armut in anderen Vierteln.
Der Titel fasst diese Dualität zusammen: das „reiche“ Bild einer Weltstadt versus die „arme“ Realität vieler Einwohner.
Sie können die literarische Radtour auf eigene Faust unternehmen
oder in Begleitung von Geert van Istendael und Filip Van Zandycke.
Weitere Infos über hoedgekruid@gmail.com
---------------------------------------------------------------------------
Ausstellung in Belmundo, Henegouwenkaai 41, 1080 Sint-Jans-Molenbeek
Van, 04. September bis 04. Oktober 2026
„Arm Brussel, Rijk Beeld“
Technik: Wort und Bild – Geschichten und Fotografie.
(vzw HoedGekruid – Filip Van Zandycke)
Vor 20 Jahren gründete Filip den soziokulturell-künstlerischen Verein vzw HoedGekruid.
(Das Ziel des Vereins ist es, ein Fenster zur Welt zu öffnen durch künstlerische Initiativen und indem Verknüpfungen zwischen „anderswo“ und „hier“ hergestellt werden.)
(HoedGekruid vzw ist anerkannt durch die Vlaamse Gemeenschapscommissie.)
Für die Entstehungsgeschichte: siehe Eröffnungsseite www.hoedgekruid.be
Bei vzw HoedGekruid läuft bereits seit über 20 Jahren das Projekt
„Stadtsfotograf Brussel Hoofdstedelijk Region“.
(siehe auch https://www.facebook.com/hoedgekruid/)
Bereits seit über 20 Jahren streift Filip für HoedGekruid vzw kreuz und quer durch das Brussels Hoofdstedelijk Gewest. Mehrere Fotos aus dem Projekt wurden u. a. im Buch „Arm Brussel“ von Geert van
Istendael, in Snoecks, im Buch „Inspirerende Verhalen Uit Brussel“, verschiedenen Zeitschriften und Wochenmagazinen veröffentlicht…).
Fotos aus diesem Projekt wurden mehrfach ausgezeichnet (u. a. ‚Die Geschichte des Kanals‘, ‚Straffe Madammen‘, ‚Schichtpause‘, …).
In ferner Vergangenheit war Filip Reporter für De Morgen, Het Volk, Panorama u. a. Er berichtete (in Wort und Bild) über die Wahlen auf den Philippinen, die Studentenproteste in Thailand, das Erdbeben in Kobe (in Japan), den Golfkrieg im Irak, …
Filip hat eine Erkrankung, die mit MS verbunden ist („Strümpell-Lorrain“).
Heute fotografiert er aus dem Rollstuhl, dem Elektromobil oder von seinem orthopädischen Dreirad aus.
„Zurück zu den Grundlagen der Fotografie“, sagt er dazu, „stehen bleiben und warten“.