Hochzeitstag für die junge Suzanne und ihren Figaro: Alles scheint bereit… außer dass nichts so laufen wird, wie geplant. Graf Almaviva begehrt die junge Verlobte, eine Schuld taucht wieder auf, die Interessen verflechten sich, die verletzten Herzen schlagen aus und schlagen dann mit List zurück. Verkleidungen, Quiproquos und Enthüllungen folgen aufeinander: verschlossene Türen, versteckte Schlüssel, anonyme Zettel, spontane Prozesse und unwahrscheinliche Verstecke…
Meisterwerk von Beaumarchais, Le Mariage de Figaro bleibt eine der kühnsten Komödien seines Repertoires. Unter der scheinbaren Leichtigkeit einer Handlung von verhinderten Hochzeiten malt uns der Autor mit Humor das Porträt einer Epoche: eine scharfe Kritik der Privilegien, eine Reflexion über Gleichheit und Freiheit des Begehrens sowie ein lebendiges Plädoyer für die Rechte der Frauen. Drei Jahrhunderte vor #MeToo, und immer noch so treffend!
„Die Repliken fliegen mit Leichtigkeit, die Bühne wird zu einem Garten in ständiger Aufregung, die Körper beleben sich in Impulsen, die ebenso eine Feier des Lebens wie ein Beben der Revolution übersetzen.“ Le Soir
Mise in Szene und Adaption des Originaltextes Dominique Serron - Avec Laurent Capelluto, Elfée Dursen, Vincent Huertas, Romane Lambert, Corentin Lini, Luc Van Grunderbeeck, Félix Vannoorenberghe oder Léonard Berthet-Rivière (im Wechsel), Laure Voglaire, Pascale Vyvère - Assistanat Estelle Renaud – Scénographie Claire Farah – Szenografie-Assistenz Chloé Schapira – Costumes Chandra Vellut – Lumières Xavier Lauwers – Musikalischer Berater Thierry Cammaert – Maquillages Wendy Willems - Eine Koproduktion des Théâtre du Parc mit der Infini Théâtre, der Coop ASBL und Shelter Prod.
Mit Unterstützung von ING und des belgischen Föderal-Tax Shelter du Gouvernement. Mit Unterstützung der Tournées Art und Vie.