Ein Bajonett wird ein Schraubenzieher. Eine Granate wird ein Dammstein, um Böden zu legen. Wie schön war es, als die Menschen nach dem Eerste Wereldoorlog zurückkamen in ihre komplett zerstörte Stadt Ypern, wo sie die Waffen aufnahmen, nicht um zu kämpfen, sondern um zu arbeiten, um ihre Häuser wieder aufzurichten. Genau wie in Jesaja 2, 1-5, ‚Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden‘, geschah dies also wirklich im Westhoek. Du siehst ein Bajonett-Rap, eine Granate, die der Menschheit kein Leid zufügen wollte, und authentisches Kriegsmaterial, das du nach der Vorstellung anschauen und sogar anfassen darfst (alles sicher natürlich und nichts funktioniert mehr).
WK I sollte der Krieg gewesen sein, der alle Kriege beenden würde? Ist dies geschehen? Leider ist die Antwort ein deutliches Njet und deshalb hört unsere Vorstellung bei weitem nicht bei diesem Krieg auf. Andere Kriege kommen zur Sprache, wie der Tweede Wereldoorlog, der beispielsweise in Antwerpen hässlich gehaust hat. Ein Lied über Lien ihre Oma über das bombardierte Mortsel am 5. April 1943 und wie die Folgen davon noch bis heute zu spüren sind. Krieg dauert Generationen lang und Gewaltlosigkeit darf also endlos gefördert werden. Auch die Aktualität kommt zur Sprache, um anschließend mit einem Aufruf zum Frieden zu enden. Eine faszinierende Reise vom WK I bis heute! Auf eine spielerische, verständliche und kreative, sicher nicht zu schwere Art wird gesungen, werden Geschichten erzählt mit schönen passenden Bildern und eigenen Filmkreationen.
Lien & Bart schrieben alle Texte und Musik und begleiten sich selbst als Duo. Lien singt und spielt Akkordeon, Flöten und Klavier. Bart singt und spielt Gitarre und Mundharmonika.