Tramlijn Begeerte ist ein Top-Klassiker aus dem Amerikaanse Realisme und festigte Marlon Brandos Namen als einer der größten Schauspieler der sogenannten Method-Acting-Schule, bei der der Schauspieler vollständig in seiner Figur aufgeht. Oscar-Nominierungsmaterial also. Maar de Tramlijn ist kein nettes, leichtes und luftiges Stück. Es greift einige der unangenehmsten gesellschaftlichen und psychologischen Themen an: Narzissmus, Alkoholsucht, häusliche Gewalt und Vergewaltigung. Dennoch ist es eines der meistaufgeführten und beliebtesten Stücke im Theater. Gerade weil es so wahrhaftig ist. Weil alle Rollen solche Herausforderungen für Schauspieler sind, die durch die lebensechten Dialoge und Charakterzeichnungen glänzen können. Durch die Emotionen, die wie Wirbelstürme auf der Bühne niederschlagen. Und durch den Endakkord, brutal und herzzerreißend. Das Stück ist 75 Jahre alt. Und immer noch ein zeitgenössischer Herzensschrei. Ein Klassiker also. ‚één zee‘ ist das Theater-Produktionshaus von Ann De Winne und Frank Aernout und brachte bereits früher die Repertoire-Produktionen „Achter de Schermen“ (mit u.a. Carry Goossens und Frans Maas), „Thuis“ (von Hugo Claus, mit u.a. Koen Van Impe, Marleen Merckx und Marilou Mermans), „Hamlet“ (mit u.a. Michiel De Meyer) und bald „Groenten uit Balen“ von Walter van den Broeck (in einer Regie von Stany Crets mit u.a. Koen De Bouw, Ben Segers und Tania Van der Sanden). Originaltext: Tennessee Williams (a streetcar named Desire) Übersetzung: Janine Brogten
Regie: Koen Van Impe
Spel: Kevin Janssens, Clara Cleymans, Evelien Bosmans, Ben Segers, Sandrine Van Handenhoven, Yemi Oduwale, Ann De Winne, Rino Sokol, Leo de Clippeleir, Flora Van Canneyt
Decor: Saskia Lauwaard
Kostuums: Marie Dries
Art Regisseur: Tom Boute
Fotografie: Lieven Dirckx
Op Ort: CC het Spoor Harelbeke