The Cervantes Institute of Brussels wird an der Ausgabe 2026 des internationalen Poesiefestivals TRANSPOESIE teilnehmen, das vom 17. bis 19. September in Brussels and Ghent stattfindet, mit vier herausragenden Autoren, die die sprachliche und poetische Vielfalt Spaniens repräsentieren: Ángel Erro (Baskisch), Damià Rotger Miró (Katalanisch), Ledicia Costas Álvarez (Galicisch) und Marisa Martínez Pérsico (Spanisch). Die Dichter werden am Freitag, den 18. September, um 17:00 Uhr in Poetik Bazar eine Lesung halten.
ÁNGEL ERRO (Pamplona, 1978)
Als baskischsprachiger Schriftsteller und Übersetzer verbindet Ángel Erro in seinem Werk Introspektion mit Humor und tritt in einen Dialog mit der klassischen Tradition. Zu seinen veröffentlichten Werken gehören 'Eta harkadian ni', 'Gorputzeko humoreak', 'Poema liburu bat' und 'Itzulpena-Traducción'. Er hat mehrere prestigeträchtige Auszeichnungen erhalten, darunter den Preis Spanish Critics, den Lauaxeta Poetry Prize und den Preis Navarra Booksellers. Sein Werk wurde in Anthologien wie 'De Chueca al cielo' und 'Amores Raros' (Instituto Cervantes, 2025) aufgenommen. Er hat Autoren wie Emily Dickinson and John McGahern übersetzt und schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt regelmäßig für die baskischsprachige Zeitung Berria.
DAMIÀ ROTGER MIRÓ (Ferreries, Menorca, 1981)
Als katalanischsprachiger Dichter, der auf Mallorca lebt, verbindet Damià Rotger Miró literarisches Schaffen mit Typografie und Lehre und entwickelt durch verschiedene Disziplinen eine enge Beziehung zur Sprache. Er ist der Autor des preisgekrönten Kinderbuchs 'El país dels rellotges', Empfänger des Francesc d'Albranca Prize, sowie eines umfangreichen poetischen Werks, das 'Grams de tu', '482 mm', 'Arèola', 'Umbilical' und 'Calls al gest' umfasst. Im Jahr 2025 erhielt er den Mallorca Poetry Prize für 'El Periple'. Sein Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in zahlreichen nationalen und internationalen Anthologien veröffentlicht. Er ist auch weithin anerkannt für sein Engagement im Bereich Spoken Word und Performance-Poesie, wobei er an Festivals und gemeinschaftlichen künstlerischen Projekten teilnimmt.
LEDICIA COSTAS ÁLVAREZ (Vigo, 1979)
Ledicia Costas ist eine der gefeiertsten Autorinnen der zeitgenössischen galicischen Literatur, deren Werke in Sprachen wie Persisch, Koreanisch, Italienisch und Bulgarisch übersetzt wurden. Als produktive Autorin von Belletristik, Lyrik sowie Kinder- und Jugendliteratur hat sie mehr als dreißig Bücher veröffentlicht. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehören der Spanish National Prize für Kinder- und Young Adult Literature (2015), der Galician Culture Prize, der Castelao Medal und der Lazarillo Prize, den sie dreimal erhalten hat. Im Bereich der Lyrik wurde ihre Sammlung 'Ultraluz' (2022) mit dem Afundación Poetry Prize ausgezeichnet. Ihr Werk zeichnet sich durch Vielseitigkeit und internationale Reichweite aus.
MARISA MARTÍNEZ PÉRSICO (Lomas de Zamora, Buenos Aires, Argentinien, 1978)
Als An Argentine Dichterin, die seit 2010 in Italien lebt, hat Marisa Martínez Pérsico einen Doktortitel in Spanish and Latin American Literature von der University of Salamanca und einen Abschluss in Literatur von der University of Buenos Aires. Sie ist Professor of Spanish Language and Translation an der University of Udine. Zu ihren veröffentlichten Werken gehören 'Las voces de las hojas', 'Poética ambulante', 'La única puerta era la tuya', 'El cielo entre paréntesis', 'Finlandia', 'Principios y continuaciones' und 'Los parques interiores', das den Rafael Morales National Poetry Prize erhielt. Ihre Lyrik wurde in mehreren Ländern veröffentlicht und unter anderem ins Französische übersetzt.