Molière 2024 für die beste Komödie und den besten französischsprachigen Autor
Jonathan ist ein Psychologe, dem es noch schlechter geht als seinen Patienten. Nora steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Jeanne versteht nicht, warum sie Krebs hat, obwohl sie Yoga macht und Bio isst. Maxime ist bereit, (absolut) alles zu tun, um den Mann seines Lebens zu treffen, aber in der Zwischenzeit langweilt er sich am Schalter von Grand Palais. Timotée schreibt die Reden für einen Abgeordneten, scheut sich aber vor Verbindlichkeiten.
Sie alle bewahren den Schein, lächeln oder toben, aber alle sind auf der Suche nach dem Glück...
Die urkomische Komödie zeichnet das Porträt von Vierzigjährigen am Ende ihrer Kräfte, großartige Verlierer, deren Egos in einem Ballett aus bissigen Repliken aufeinanderprallen. Alles kommt zur Sprache: verlorene Illusionen, existenzielle Ängste, die Liebe, die verblasst, die Feigheiten des Alltags... Es sprüht, es sticht und es ist zutiefst menschlich.
Mit seinem köstlichen Humor begibt sich Rudy Milstein auf die Suche nach dem Glück und strapaziert die Lachmuskeln.