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GHURBA (8+) / DE MAAN Theater

GHURBA (8+) / DE MAAN

So., 21. März 2027 · 15:00
DE MAAN, Mechelen
€8–14
Über die Sehnsucht nach einem verlorenen Zuhause und die Suche nach einem neuen.\n\nDrei Blumen in einem Gewächshaus.\n\n- Und wie gefällt es dir hier, Iris? Wundervoller Ort, nicht wahr?\nWenn du etwas brauchst, sag einfach Bescheid!\n\n- Hier gibt es keine frische Luft.\nUnd wo sind die Vögel?\nIch meine, es ist wunderschön hier, aber die Sonne scheint ziemlich hell.\nIst das nicht schädlich, so ganz ohne Wind?\n\n- Nein, nein, ein Gewächshaus ist sicher.\nHier gibt es keine Ratten, die unsere Wurzeln ausgraben,\noder Ziegen, die unsere Blätter fressen wollen,\noder Hunde, die an unsere schönen Blütenblätter pinkeln.\n\nGhurba ist Arabisch für „von zu Hause entfernt sein“ oder „Heimweh“.\nDie junge Blume Iris wacht plötzlich an einem anderen Ort auf und hat Angst, dass sie so niemals aufblühen wird. Sie vermisst ihr Zuhause in den Bergen und sehnt sich nach draußen.\n\n'GHURBA' handelt vom Entwurzeltsein und dem erneuten Wurzelnschlagen. Von der Sehnsucht nach einem verlorenen Zuhause und der Suche nach einem neuen. Von den Wachstumsschmerzen, die mit dem Aufblühen einhergehen.\n\nDrei Spieler suchen nach ihrer inneren Blume und werden durch ein Spiel aus Licht und Klang in Bewegung versetzt.\nWillkommen im Gewächshaus: eine künstliche Welt, die sowohl lustig als auch erstickend ist!\n\nPRESSE:\n„GHURBA ist eine visuell faszinierende Produktion, die ihre kreativen Ambitionen nicht verbirgt. Die Szenografie und die starken schauspielerischen Leistungen verleihen dem Stück eine einzigartige Energie.“ - Etcetera\n\n„Integration ist in dieser schönen poetischen Kreation nicht die praktische Angelegenheit, zu der Politiker sie gerne machen. Es geht vor allem darum, mental aufblühen zu dürfen. (...) Als Iris dann endlich doch Farbe bekennt, fühlt sich das wie eine universelle Geschichte über das Aufblühen eines jeden Kindes an.“ (De Standaard)\n\nRimah Jabr schreibt nach RAYA (2018) nun GHURBA für DE MAAN.\nSie wuchs in Palästina auf und fand ein neues Zuhause in Belgien und Kanada, sie hat regelmäßig noch Schübe von Ghurba. Ihre Geschichten sind direkt, aber poetisch, fantasievoll, aber aktuell und immer voller Humor.\nDie Charaktere, die ihre Geschichten bevölkern, stecken immer fest. Zwischen zwei Welten. Weil sie nicht wegkönnen, fangen sie an zu philosophieren und Spiele zu spielen.\nAtta  Nasser ist Regisseur, Schauspieler, Maler und Zeichner. Er absolvierte die Schauspielausbildung des Palestijnse Nationale Theater El-Hakawati in Jerusalem und Drama/Regie am RITCS. Er war als Spieler in Aufführungen von u.a. Zuidpool, tg STAN und Theâtre National zu sehen.\nFür 'GHURBA' schöpft Atta aus seinen eigenen Erfahrungen mit einem immer kleiner werdenden Zuhause (Jerusalem) und dem Neuanfang an einem anderen Ort.\nKomponist, Musiker und Klangkünstler Adam Russell kreiert für diese Aufführung eine Mischung aus Umgebungsgeräuschen und Musik, die mit den Schauspielern interagiert. Die sie gefangen hält und zum Spiel einlädt.\n\n\nCREDITS:\n\nRegie: Atta Nasser\nvon und mit: Jef Hellemans / Tist De Maeyer, Ellen Sterckx, Patricia Kargbo / Manizja Kouhestani\nText: Rimah Jabr\nÜbersetzung: Nathalie Tabury\nDramaturgie: Femke Stallaert\nFiguren & Szenografie: Paul Contryn, Atta Nasser\nKostüm: Katinka Heremans, Florence De Vocht\nSounddesign: Adam Russell\nTechnik: Tuur Decoene, Dominique Defossez, Bas Van den Bogaert (Bühne)\nDekorbau: Stéphane Vloebergh\nProduktionsleitung: Noor de Graaf\nProduktion: DE MAAN\nKoproduktion: Perpodium, mit Unterstützung der Tax Shelter der Belgische Federale Overheid
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Veranstaltungsort
DE MAAN
Minderbroedersgang 3, 2800 Mechelen
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