Mark Kozelek’s lebensmüder Gesang setzt den perfekten Ton für Sun Kil Moon’s gedämpften, introspektiven Slowcore. Indie-Rock direkt aus San Fransisco! Mark Kozelek, hauptsächlich bekannt von seiner vorherigen Band Red House Painters, baut mit Sun Kil Moon weiter an einem beeindruckenden Œuvre, in dem er die dunklen Seiten des Lebens besingt. Das melancholische Debütalbum „Ghosts of the Great Highway“ (2003) war sofort ein Volltreffer und konnte auf viel Zustimmung internationaler Kritiker zählen, woraufhin der Singer-Songwriter seinen Stil weiterentwickelte. Zwischen sensibel und zynisch balancierend, erreichte er einen besonderen Höhepunkt mit Benji, einem stark persönlichen Konzeptalbum, das weltweit lobende Kritiken erhielt und von vielen als eines seiner stärksten Werke angesehen wird. Kozeleks intensive Geschichten, berührende Vocals und subtile Instrumentierung kommen wunderschön auf Alben wie „Universal Themes“ (2015) oder dem neueren „All The Artists“ (2025) zur Geltung und übersetzen sich live in intime Konzerte, in denen sein Slowcore das Publikum direkt bei der Kehle packt. Blum verwandelt Verwirrung, Verletzlichkeit und stille Selbstreflexion in intime Indie-Pop-Songs, die sich wie aus einem Tagebuch gerissene Seiten anfühlen und die Zuhörer tief in ihre herrlich absurde kleine Welt ziehen. Blum macht Musik, um zu verstehen, was sie fühlt. Ihre Songs klingen wie ein Tagebuch, das zufällig Musik wurde, voller kleiner Gedanken, großer Gefühle und Momente, die nicht unbedingt ordentlich stimmen müssen. Sie schreibt Verwirrung nicht weg, sondern lässt sie einfach bestehen: ehrlich, entwaffnend und mit genug Melodie, um Sie still in ihre Welt zu ziehen. Oder besser: ihre absurde kleine Welt, wo Zweifel, Sanftheit und Selbstforschung alle einen Platz finden. Als Sound Track 2025-Preisträgerin und Resident in Het Depot kommt Blum nach Great Gigs mit Songs, die klein beginnen, aber auffallend nah unter die Haut gehen.