In der Reihe: Brutalismus in Brüssel.
Rond de Expo ab 1958 wurde Brüssel zu einem Schaufenster für neue Baustile, darunter der Brutalismus. Eine Architekturströmung, die an ihrem rohen, unfertigen Beton („béton brut“), massiven geometrischen Formen und einem funktionalen, monumentalen Erscheinungsbild erkennbar ist. Im Nachgang der Moderne lassen brutalistische Gebäude ihre Materialien und Strukturen sichtbar werden, wodurch diese eine fast ästhetische Dimension erhalten.
Wir spazieren u. a. am Gebäude LH 187 von Constantin Brodzki und Marcel Lambrichts (dem ehemaligen ASLK-Gebäude in der Kreupelenstraat), dem CBR-Gebäude derselben Architekten und dem Glaverbel-Gebäude von André Jacqmain und Renaat Braem (auch bekannt für die „Caprice des Dieux“ auf dem VUB-Campus) vorbei. Danach nehmen wir die Straßenbahn bis zur Haltestelle Tenreuken an der Vorstlaan. Dort entdecken wir die neue Nutzung des ehemaligen ikonischen Royale-Belge-Gebäudes.
Treffpunkt am Donnerstag, den 18. Juni, um 14 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle „Bosvoorde Station“ (Watermaal-Bosvoorde) der Linie 8 der MIVB.