Durensac hat kein Alter und nur ein einziges Ziel im Leben: es zu schaffen, einen Freund oder eine Freundin zu finden. Die Schwierigkeit liegt in seiner Unfähigkeit, seine Impulse zu zügeln. Zwischen Alltagssituationen und dem Auftauchen des Übernatürlichen bricht die Realität nach und nach auf und lässt eine Welt erscheinen, in der die Grenzen zwischen den Lebenden und den anderen durchlässig werden. Wie oft in der Arbeit von Fany Ducat lässt sich Rouge von der Vorstellungswelt der Comics und des Kinos inspirieren. Das Kollektiv verfolgt einen technischen Ansatz, der einen zentralen Platz einnimmt: Maschinerie und szenische Vorrichtungen tragen voll und ganz zur Erzählung und Ästhetik bei.