In einem kraftvollen Ein-Personen-Stück besucht eine Frau ihre Geschichte erneut und verwandelt die erlebten Prüfungen in theatralisches Material.
Samar träumte davon, Schauspielerin und Mutter in Damaskus zu sein. Ihr Plan verläuft wie geplant bis 2011, als sie vor den Augen ihrer zwei Töchter, Lynn und Malak, verhaftet wird, weil sie an humanitären Aktionen während der Revolution teilgenommen hat. Mehr als drei Jahre lang inhaftiert, verliert sie alles. Ihre Karriere ist zerstört, ihre Töchter haben Zuflucht in Belgien gefunden und die politische Bedrohung macht ihr Leben vor Ort unerträglich. Sie begibt sich dann auf eine lange Reise, um ihre Beziehung zum Leben wieder aufzubauen, insbesondere zu ihren zwei Töchtern.
Welches Schicksal reserviert die Geschichte für die fundamentalsten Bindungen? Wie baut man eine Identität als Künstler nach der Gefangenschaft und dem Exil wieder auf? Allein auf der Bühne, aber nicht ganz, dialogisiert Samar Kokash mit einer Stimme, die erzählt, hinterfragt und in Szene setzt. Sie verteidigt die Idee eines Wiederaufbaus. Indem sie Mitleid wie auch übermäßiges Mitgefühl ablehnt, zeigt SAMAR ein Leben, das durch menschliche Entscheidungen verändert wurde, und den Mut, trotz allem weiterzumachen.
Dieses Stück ist in der Entstehung, Sie werden einer Vorstellung beiwohnen, gefolgt von einem Austausch über diese Arbeitsphase.
Coproduction Théâtre National Wallonie-Bruxelles
En Zusammenfassung
Die Geschichte einer Frau, die Verlust und Wiederaufbau erlebt hat.
In Damaskus wird sie verhaftet und mehrere Jahre lang inhaftiert.
Nach ihrer Freilassung macht sie sich auf, ihre Töchter wiederzufinden.
Auf der Bühne dialogisiert sie mit einer Stimme, die sie hinterfragt.
Ihre Erzählung drückt den Mut aus, voranzukommen.