Eine so gut wie wortlose Vorstellung. Es gibt zwei NACHBARN; zwei mürrische, gelangweilte und einsame Figuren. Sie sind fast Schatten ihrer selbst. Sie sitzen beieinander, aber wirklich zusammen sind sie nie. Ihre Tage reihen sich aneinander wie eine Kette ohne Glanz. Sie lachen selten, sie seufzen nur. Sie murren in sich hinein und zählen das Ticken der Uhr. Das alte, schlecht eingestellte Radio murmelt, aber es erklingt keine Musik. Es gibt kein Lachen, keinen Funken Licht. Die Welt ist schwierig, groß, ermüdend. Und so war es immer. Aber dann. Ein seltsamer Funke, eine ungeschickte Geste, ein Funken von etwas Unbekanntem. Liebe? Freundschaft? Eine Nachbarin, die sie endlich sehen? Farbe schleicht ganz vorsichtig hinein, ein Lachen wird zögernd geübt. Und zum ersten Mal fühlen die NACHBARN, was Licht und ein bisschen Luft im Leben bewirken können. Spiel Sofie Joan Wouters & Hanne Struyf - Coaching Wanda Eyckerman & Greet Jacobs - Dekor Jolan Moonen - Kostüm Sam Beddegenoodts - Lichtdesign Thomas Steven - Soundscape Wannes Deneer - mit Dank an das Buch De Zuurtjes van Jaap Robben & Benjamin Leroy - Bild: Hirngespinst