D’amour & d’eau fraîche ist eine fotografische Serie, die von Clair Bravo (1999, Frankreich) in sieben queeren ländlichen Gemeinschaften in Frankreich realisiert wurde. Das Projekt hinterfragt die Begriffe Zugehörigkeit, Sichtbarkeit, Intimität und kollektives Leben in Gebieten, die oft mit konservativen oder heteronormativen Vorstellungen assoziiert werden. Diese Gemeinschaften bilden Räume des Widerstands, der Solidarität und der kollektiven Erfindung. Hier trägt die Fotografie zur Konstruktion gemeinsamer Vorstellungen, zur Übermittlung von Erfahrungen von Minderheiten und zur Erfindung wünschenswerter Zukünfte bei.\nDie Texte, die die Bilder begleiten, wurden von den fotografierten Personen geschrieben, was die Blickwinkel vervielfacht und die Autorität der Erzählung teilt. Auf Seide präsentiert, werden die Fotografien zu Objekten, deren Leichtigkeit und Mobilität eine flexible Zirkulation außerhalb der etablierten Rahmen begünstigen.\nIm Rahmen von BIP off.