Bart Herman ist ein Wortkünstler. Während seiner Auftritte zeigt er sich derart als Zauberer der niederländischen Sprache , dass das Publikum das gesprochene Wort genauso genießt wie das gesungene. Allein deshalb darf er als Unikum innerhalb des flämischen Theatergeschehens bezeichnet werden. Abgesehen von einem seltenen Cover schreibt er alle seine Lieder selbst. Damit reiht er sich ein in die Riege von Willem Vermandere, Zjef Vanuytsel, Wim De Craene und Kris De Bruyne , mit dem großen Unterschied, dass er seine musikalische Inspiration eher in der amerikanischen Folk- und Country-Musik sucht als im französischen Chanson. Darin unterscheidet er sich deutlich vom „Kleinkunstkünstler“ (einem häufig und gerne verwendeten Begriff). Inhaltlich gräbt er hauptsächlich im eigenen Leben. Dies kommt in dieser neuen Theatershow sehr deutlich zum Ausdruck, in der er erzählt, wie er durch die Welt zog, aber genauso gerne nach Hause kam, wie er die schädliche Betäubung durch Alkohol und Nikotin abschwor und sich für den unvergleichlichen Rausch des Theaters entschied, und wie er sein Publikum gerne mit Rosenblättern in Form von musikalischen Perlen aus eigener Hand bestreut. Bart Herman ist mehr als ein Abend flämischer Musik. Er hat sein eigenes Genre erfunden und ist deshalb ein gern gesehener Gast auf den Bühnen von Lage Landen. Gesang, Gitarre und Klavier: Bart Herman Akustische und elektrische Gitarre, Dobro: David Piedfort Geige und Mandoline: Dirk Naessens Kontrabass: Mario Vermandel Schlagzeug: Raf Helsen