In den tief eingeschnittenen Tälern und dichten Winterwäldern der Vogesen teilen wir eine Berghütte mit drei Generationen Muniers. Vincent, sein Vater Michel, der ihm die Liebe zum Wald beibrachte, und Sohn Simon staunen gemeinsam über die zerbrechliche Urkraft der Natur. Der Dokumentarfilm entfaltet sich wie ein filmisches Gedicht. Vincent Munier fängt die ungreifbare Präsenz von Luchsen, Bären, Hirschen und Eulen ein und zeigt, wie jede Spur, jede Atemwolke und jedes Geräusch im Wald eine Geschichte trägt. „Schauen“ wird bei ihm zu einer Form des Zuhörens, der Gegenseitigkeit. 'Le chant des forêts' lädt zur Entschleunigung und zur Wiederverbindung mit der lebendigen Landschaft ein. Es ist ein Film, der die Frage stellt: Wie werden wir wieder Teil der Welt, die uns trägt? Organisation in Zusammenarbeit mit Natuurpunt Hooglede-Gits