Viktor, ein junger ukrainischer Schauspieler, flieht zu Beginn der Invasion im Februar 2022 aus Moskau. Er sieht sich dann mit den Erschütterungen konfrontiert, die der Krieg verursacht: Liebe wird zu Hass, die Freunde von gestern werden zu den Feinden von heute. Der Kindheitstraum wird zum Verrat an seinem Volk.
Er spricht über den Schmerz, sich von einer russischen Sprache und Literatur zu lösen, die er liebte, und die Schuld, nicht zurückgekehrt zu sein, um zu kämpfen. Ein berührendes und spritziges Ein-Personen-Stück über Exil, Schuld und das Verlangen nach Theater. Das Stück vermischt hier intimes Geständnis und die gequälte Geschichte zwischen Russland und der Ukraine, um mit Kraft und Sensibilität zu hinterfragen: Was treibt einen dazu, zu kämpfen?