Der junge Marty Mauser schlägt sich mit viel Bluff und Arroganz einen Weg durch das Leben. Getrieben von grenzenloser Ambition setzt er alles auf alles, um seinen großen Traum zu verwirklichen. Bescheidenheit ist ihm fremd und Aufgeben steht nicht in seinem Wörterbuch. Selbst das Dekorieren eines echten Filmstars sieht er als eine reale Möglichkeit. Dass niemand ihn ernst nimmt, hält Marty nicht davon ab, bis zum Äußersten zu gehen und zu beweisen, was er wert ist.
„Marty Supreme“ ist lose basiert auf den Memoiren der Tischtennislegende Marty Reisman. Regisseur Josh Safdie entscheidet sich bewusst nicht für ein klassisches, wahrheitsgetreues Biopic.
Timothée Chalamet (letztes Jahr noch Bob Dylan in A Complete Unknown) trainiert schon seit 2018 intensiv für die Rolle des Pingpongspielers Marty Mauser - am Set von Dune hatte er einen Pingpongtisch, um zwischendurch üben zu können - und setzt eine unvergleichliche Leistung hin. De Golden Globe für Beste Acteur durfte er in Empfang nehmen, den Oscar lief er knapp mis.